Zeichen setzen für Zusammenhalt und Mut

AACHEN Mutmacher-Sänger Oliver Schmitt und Judith Plettenberg, Kinder-Expertin im Trauerprojekt „Diesseits“, werden Preisträger 2022 des Vereins Aachen Sozial.

Die Pandemie mit ihren verheerenden Folgen, der Klimawandel und die Wucht der Flutkatastrophe in der Städteregion, jetzt der Krieg in Europa. „Mit diesen in der Ballung nie da gewesenen Erschütterungen sind unser aller Engagement und gesellschaftliche Teilhabe immer wichtiger“, lautet die Botschaft des Veierinsvorstandes von Aachen Sozial.

Vorsitzende Gabriele Mohné stellte die beiden neuen Preisträger 2022 im Polizeipräsidium vor. Der Ort war wohl gewählt. Mit Oliver Schmitt steht ein waschechter Kriminalbeamter auf dem Schild des angesehenen Preises, dessen Vergabe wegen Corona im Vorjahr ausfiel und nun am 8. Juni im Rathaus stattfindet.

Der Sänger, Songwriter und Entertainer hatte im Pandemieausbruch Frühjahr 2020 mit der Feuerwehrinitiative „Zusammen“ eine bundesweit beachtete Aktion gestartet, die allein auf Youtube eine Million Herzen öffnete. Mit seinem Mutmacher-Song „Immer wieder geht die Sonne auf“ – im Original von Udo Jürgens – waren Feuerwehrautos durch die oft leergefegten Straßen der Städteregion gefahren und hatten ungezählten Menschen das Gefühl gegeben, auch im Lockdown nicht allein zu sein.     

„Achtet auf eure Nachbarn, war die Botschaft. Wir schaffen das - zusammen!“ würdigt Aachen Sozial das von Schmitt geschaffene „Wir-Gefühl“, das „weit über diese Kampagne vor zwei Jahren“ hinausstrahle. „Bis heute unterstützt er mit unzähligen Benefiz-Konzerten Organisationen wie Menschen helfen Menschen, Floriansdorf oder den Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen“, betont Gabriele Mohné.

Selbst wenn die Pandemie augenblicklich in den Hintergrund geraten scheint, habe der tiefere Sinn des Projektes aktuell eine größere Bedeutung denn je, so der Vorstand von Aachen Sozial. Mohné: „Zusammen – das ist die erlebbare gesellschaftliche Teilhabe. Die alte Lebensweisheit ,Immer wieder geht die Sonne auf‘ erinnert gerade in Kriegszeiten stets an die Motivation, am unermüdlichen Streben nach einer friedlichen Welt festzuhalten.“

In Anwesenheit von Polizeivizepräsident Andreas Bollenbach und Feuerwehrchef Jürgen Wolff würdigte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Schirmherrin des Preises, Aachen Sozial als „eine Marke für die vielen sozialen Impulse unserer Stadt“. Und weiter: „Die Initiative zeichnet ein wunderbares Bild von einem sozialen Aachen, von dem im Vergleich zu RWTH oder Europastadt viel zu wenig die Rede ist.“ Schnell habe sie als neue OB „vom ersten Corona-Tag an wahrgenommen, wie fix der Funke der Hilfsbereitschaft in dieser Stadt überspringt“.

Menschliche Nähe ganz anderer Art zeichnet die diesjährige Nachwuchspreisträgerin Judith Plettenberg aus. Die Medizinstudentin und Kinderkrankenpflegerin im Klinikum Aachen engagiert sich im Trauerprojekt „Diesseits“ von Maria Pirch, der Gemeindereferentin der Pfarre Franziska von Aachen (www.diesseits-aachen.de). Ihr Augenmerk gilt dabei vor allem trauernden Kindern: „Durch meinen behinderten Bruder konnte ich im Familien- und Bekanntenkreis feststellen, wie früh Trauer anfängt und wie unterschiedlich Kinder trauern. Ich denke, dass es gerade für Kinder und Jugendliche wichtig ist, dafür einen geschützten Raum zu finden“, sagt die 31-Jährige.

Die Umwelt würde auf trauernde Kinder oft mit Sprachlosigkeit, Unsicherheit und Hilfslosigkeit reagieren – dies betreffe auch Eltern. „Das Sterben, der Tod und die Trauer spielen sich nicht im öffentlichen Raum ab. Den Kindern sollen Kummer und Leid erspart bleiben. Damit wird das Tabu noch mächtiger“, schildert die Preisträgerin den hoch sensiblen Hintergrund ihres Engagements.

Jährlich 150 bis 200 Familien kontakten „Diesseits“ wegen der Angebote für die Kinder, „die es uns in den bis zu zehnköpfigen Gruppen leicht mit der Trauer-Verarbeitung machen“. Die sei „ganz anders als bei Erwachsenen“. Plettenberg: „Die Kinder springen in ihren Gedanken von Pfütze zu Pfütze, von Trauer zum Spiel und dürfen sogar wütend sein auf die Verstorbenen.“

Judith Plettenberg freut sich auf die Auszeichnung im Krönungssaal: „Ich verbinde damit meine Hoffnung, dass Trauer wieder etwas Normales in unserer Gesellschaft sein sollte.“

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